Master Border Studies 

 

 

 

Grenzen begegnen wir überall und permanent. Als erstes denken wir dabei oft an politische Grenzen, die in der öffentlichen und politischen Diskussion omnipräsent sind: der Ausbau der EU-Außengrenzen durch den neuen Pakt für Asyl und Migration, die seit Herbst 2024 an den deutschen Grenzen durchgeführten Grenzkontrollen oder das Wahlversprechen von Donald Trump der hermetischen Abrieglung der Grenze zu Mexiko. Sind ,Vergrenzungen‘ also das aktuelle Mittel der Wahl zur Bekämpfung drängender politischer Probleme? Was bedeutet das für Grenzregionen und die Menschen, die dort leben? Wie verändern sich Migrationsprozesse? Und wie wird die Zusammenarbeit von Staaten dadurch beeinflusst?

Gleichzeitig findet auch De-Bordering statt und führt dazu, dass Grenzräume zu Laboratorien der Zusammenarbeit und des Zusammenlebens werden. Daraus ergeben sich für die Border Studies vielfältige spannende Fragestellungen. Wie funktioniert grenzüberschreitende Kooperation? Welche Vorteile hat das Leben in einer Grenzregion und welche grenzüberschreitenden Ströme gib es dort? Welche Auswirkung haben Sprachgrenzen, mentale und kulturelle Grenzen? 

Durch das Studium in einer Grenzregion werden Absolvent:innen des Master Border Studies nicht nur zu Expert:innen für komplexe Grenz(raum)fragen in theoretischer Hinsicht, sondern kennen auch deren praktische Implikationen. Diese Expertise in Kombination mit den exzellenten Sprachkenntnissen ist nicht nur auf den Arbeitsmärkten in Grenzräumen gefragt, sondern auch in weiteren transnationalen und interkulturellen Berufsfeldern. Unsere Alumni finden schnell attraktive Arbeitsplätze – sie sind in Ministerien, grenzüberschreiten Projekten und Organisationen, Bildungseinrichtungen, Tourismus sowie Regionalentwicklung tätig und ihre Karrieren entwickeln sich extrem positiv.

Der dreisprachige Master wird von vier Universitäten in Deutschland, Frankreich und Luxemburg angeboten und basiert auf einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen den Partneruniversitäten. Neben der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau sind die Université du Luxembourg, die Université de Lorraine und die Universität des Saarlandes beteiligt. Der Masterstudiengang wird durch die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) gefördert.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage von der Universität der Großregion.

Einmal im Jahr finden Informationsveranstaltungen statt.
Sie umfassen die Vorstellung des Masterprogramms und die Möglichkeit zum Austausch mit Dozenten der Universitäten (auf Deutsch, Französisch und Englisch).
Weitere Information

Sie wollen grenzüberschreitende Expert:in werden? Bewerben Sie sich jetzt!

Bewerbungsfristen:

Université de Lorraine
Erste Bewerbungsphasebis 16.03.2026
Zweite Bewerbungsphase
(falls noch Plätze verfügbar sind)
19.06/-25.06.2026
Universität Luxemburg
Bewerber:innen aus Drittstaaten24.03.2026
Bewerber:innen aus EU-Staaten15.072026
Universität des Saarlandes
Allgemeine Bewerbungsfrist15.07.2026

Informationen über die erforderlichen Bewerbungsunterlagen sowie zu den Zugangsvoraussetzungen gibt es auf der Homepage der Universität des Saarlandes.

 

Border Studies studieren – und dann?

Was bringt mir ein grenzüberschreitender und dreisprachiger Master? Welche im Master Border Studies vermittelten Kompetenzen sind wichtig bei der Jobsuche? Welche Arbeitsfelder stehen einem nach dem Abschluss in Border Studies offen?

Im unserem Alumni-Video berichten Alsolvent:innen, wo sie nun tätig sind und wie ihnen der Berufseinstieg gelungen ist.