Willkommen - Fachgebiet Umwelt- und Freiraumplanung

Parks, Grünzüge, Privat- und Kleingärten, Spiel- und Sportplätze, Friedhöfe, Straßen und Plätze, Brachflächen, Gewässerräume, Obstwiesen, Wälder, Talsperren, landwirtschaftliche Flächen – verschiedenste Freiraumtypen prägen die urbanen und ländlichen Räume.
Das Fachgebiet Umwelt- und Freiraumplanung beschäftigt sich in Lehre und Forschung maßstabsübergreifend mit aktuellen Fragen der Planung und Gestaltung von urbanen und regionalen Freiräumen. Die Themen reichen von der zukünftigen Gestaltung und Qualifizierung von urbanen Freiräumen, über die strategischen Entwicklung als blau-grüne Infrastruktur bis zur Umsetzung von robusten Landschaftsstrukturen und nachhaltigen Nutzungs- und Pflegekonzepten für aktuelle Landschaftszusammenhänge. Auf allen Maßstabsebenen steht neben der Betrachtung der natürlichen Prozesse die Menschen als Gestalter, als Produzenten, Nutzer oder Bewahrer von Freiraum und Umwelt im Zentrum. Die naturräumlichen Prozesse bilden die Grundlage von Raumbetrachtungen und Konzeptentwicklungen.
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Veranstaltungen und News
Maßnahmen für die Landschaft der Zukunft - Akteursworkshop im Rahmen des DBU-Forschungsprojektes „LAND(WIRT)SCHAFTsWANDEL“
Am 09. Februar 2026 fand im Rahmen des DBU-geförderten Forschungsprojekts „LAND(WIRT)SCHAFTsWANDEL - Szenarien für den Landwirtschafts- und Landschaftswandel in Grünlandregionen der Mittelgebirge am Beispiel des Oberbergischen Kreises“ der zweite Akteursworkshop mit Vertreterinnen und Vertretern aus Forschung und Praxis der Landwirtschaft, Wasserwirtschaft, Naturschutz und der Kreisverwaltung statt. Im Workshop ging es um konkrete Maßnahmen, die zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Landschaft und Landwirtschaft im Oberbergischen Kreis beitragen könnten. Diese wurden vor dem Hintergrund der zukünftigen Veränderungen des Klimas sowie der wirtschaftlichen Lage der landwirtschaftlichen Betriebe intensiv diskutiert.
In der ersten Workshop-Phase diskutierten die Teilnehmenden in drei Kleingruppen unterschiedliche Szenarien mit konkreten Maßnahmen zu den Themen Wasserrückhalt am Hang, Wasserkreislauf im Betrieb und Starkregenvorsorge an Gewässern aus der Perspektive der Landwirtschaft. Die interdisziplinären Gruppen arbeiteten die potenziellen Wirkungen sowie die Wertschöpfungspotenziale der diskutierten Maßnahmen heraus und zeigten auf, mit welchen Akteuren und unter welchen Rahmenbedingungen eine Umsetzung möglich wäre.
Die zweite Phase des Workshops eröffnete mit der Leitfrage „Was macht die Landschaft in Zukunft aus?“ und rückte dabei insbesondere die zukünftige Rolle der landwirtschaftlichen Betriebe in den Fokus. Die Teilnehmenden entwickelten gemeinsam Ansätze, wie mögliche Maßnahmen im Landschaftsraum verortet und vorhandene Ressourcen genutzt oder bewirtschaftet werden könnten.
Abschließend lässt sich festhalten: Die Landschaft der Zukunft erfordert vorausschauende, neue Strategien, die frühzeitig entwickelt und umgesetzt werden sollten. Eine erfolgreiche Transformation setzt dabei auf die aktive Einbindung der Landwirtschaft und betont die Bedeutung innovativer Bewirtschaftungsansätze – wie etwa im Wassermanagement, der Starkregenvorsorge oder beim Erhalt der Biodiversität. Diese brauchen gesellschaftliche Wertschätzung und eine entsprechende Wertschöpfung, damit sie wirtschaftlich Sinn ergeben. Das Projekt setzt durch den Workshop einen weiteren wichtigen Impuls für den notwendigen Dialog, der nun gemeinsam mit allen relevanten Akteuren fortgeführt werden sollte, um die anstehenden Veränderungen auf regionaler Ebene aktiv zu gestalten.







